Montag, 15. März 2010

The Swell Season

The Swell Season alias Glen Hansard und Marketa Irglova müsste wohl relativ vielen bekannt sein. Seit dem das Dreamteam aus Once  den Oscar für den Soundtrack zum Film bekamen bestreitet keiner die Genialität ihrer ersten Platte. Doch wie siehts jetzt aus?!
 So wie eh und jeh, Glen spielt (ich hasse das Wort schrummeln, es passt bei ihm einfach nicht) alle seine Songs mit soviel Leidenschaft und Inbrunst das man nur eine Botschaft hört : Spiel was und wie du willst, ist egal, Hauptsache du machst die Musik zu einem Teil von dir und sei es auch nur für einen Viertelsekunde.
Genau das ist es: echt, er ist echt, sie ist echt und alles was sie machen ist echt.
Strict Joy ist sehr empfehlenswert, auch wenn es Once nicht ganz knackt, aber das muss es auch nicht. Unbedingt anhören: The Rain, High Horses



Sonntag, 14. März 2010

Tim Burton's Alice im Wunderland

Naja, Burton gehört nicht gerade zum Independent-Genre und schon gar nicht "Alice im Wunderland", aber ich bin trotzdem ein bekennender Fan des Fantasten. Also habe ich mich gestern mit hohen Erwartungen ins Kino begeben, wahrscheinlich zu hoch. Ich denke ich muss die fantastische Geschichte der "kleinen" Alice nicht zusammenfassen.
Wie immer setzt Burton den Stoff sehr bildgewaltig um, ich beneide ihn um diese visionäre Kraft, aber trotzdem wirkt alles ein wenig überladen. Manchmal muss mann in dem ganzen Gewirr der 3D-Technik die Darsteller suchen und wenn man sie dann gefunden hat ist man bzw ich enttäuscht. Denn zwischen bekannten Schauspielgrößen wie Johnny Depp oder Helena Bonham Carter wikt die Hauptdarstellerin Mia Wasikowska ziemlich blass.
Insgesamt gesehen hätte ich etwas mehr Orginellität erwartet aber von der Idee einer Teeparty im Garten mit einer ewig langen Tafel voller Leckereien und Verrückten bin ich ziemlich angetan.



Wenn wir schon beim Thema sind, es gibt auch einen Film von Jan Svankmajer dazu, er ist Meister der surrealen Dinge und auch ein großes Vorbild für Burton. Sein Film ist allerdings sehr unbekannt und so gibt es auf Youtube leider nur Ausschnite zu sehen.

Montag, 15. Februar 2010

Review: Dancer in the Dark

Goldene Palme für den Besten Film und die Darstellerin Björk, also somit Pflichtprogramm für mich.
In allem gibt dieser Film ein recht merkwürdiges Paket ab, ein Sozialdrama das immer wieder von einigen schrulligen Musicalszenen durchkreuzt wird. An diese gewöhnt man sich jedoch im Laufe der Zeit genauso wie an die experimentelle Musik von Björk und je länger man schaut desto harmonischer wird alles.
Es geht um Selma eine tschechische Einwanderin die in der USA versucht genügend Geld für eine lebenswichtige Operation ihres Sohnes zu sparen. Sie möchte ihn so, vor ihrem eigenen Schicksal bewahren: allmähliches Erblinden. Jedoch wir ihr erspartes Geld  geklaut, daraufhin folgen eine Reihe Ereignisse die Selma in eine aussichtslose Situation führen.
Es ist ein tief berührender Film, der einen noch einige Zeit nachdenken lässt. Über das Leben und die schreckliche Ungerechtigkeit.